☛ Familiäre Situation der rechts,-und besitzlosen Arbeiterklasse während der ⓘⓝⓓⓤⓢⓣⓡⓘⓔⓛⓛⓔⓝ ⓡⓔⓥⓞⓛⓤⓣⓘⓞⓝ .

Autoren: JT, VS, ER, JB

Frage: Was bestimmte den Alltag einer Familie während der Industrialisierung?

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http://wizard.webquests.ch/industrialisierung2.html?page=122609

Hallo, mein Name ist Grace Williams. Ich bin 12 Jahre alt und lebe mit meinen Eltern und meinen 3 Geschwisten in London. Wir 6 teilen uns in einem Elendsviertel der Stadt ein Zimmer, in direkter Nähe zu der Fabrik, in der fast meine ganze Familie arbeitet. Als wir vom Land in die Stadt zogen, sollte eigentlich nur mein Vater arbeiten gehen, allerdings reichte sein Lohn nicht aus um uns alle zu ernähren, weshalb meine Mutter und auch wir ältesten Kinder mithelfen müssen, die finanzielle Notlage unserer Familie zu verbessern.

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Unser Arbeitstag dauert zwischen 12 und 16 Stunden, und täglich müssen wir schwere körperliche Arbeiten verrichten, die uns allen sehr zusetzt.  Da wir so viel arbeiten haben wir keine gemeinsame Zeit mehr als Familie, doch es kommt für keinen von uns in Frage nicht zur Arbeit zu erscheinen, egal wie schlecht es uns geht, denn einmaliges Fehlen führt unmittelbar zum Arbeitsverlust, was es für unsere Familie nur noch schwieriger machen würde.

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Meine Eltern erzählen mir oft von früher, als noch meine Tanten und Onkel, meine Cousins und Cousinen und auch meine Großeltern unter einem Dach wohnten und alle gemeinsam in der Landwirtschaft arbeiteten. Um die Kinder wurde sich gemeinsam gekümmert, und die Großeltern übernahmen die Erziehung. Ganz anderes als bei uns, wo die Arbeit und auch die Existenzangst den Alltag bestimmt.

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Der Besitzer unserer Fabrik ist wohlhabend, viel wohlhabender als meine Familie. Während wir im Winter frieren können seine Familie und er am Kamin sitzen, sie wohnen nämlich in einem der großen Villenviertel hier in London.

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Manchmal bringt er seinen Sohn mit, der von der Schule kommt, was für mich außer Frage steht, wo ich doch den ganzen Tag arbeiten muss, wie die Mehrzahl der Kinder in meinem Alter.

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Ich grüße ihn nie, da sein Vater jeglichen Kontakt mit uns „ungelehrten Tagelöhnern“ verbietet.

Er sagt immer zu uns „Zeit ist Geld.“ .

Mein kleinster Bruder Peter wird oft in den Schächten oder Bergwerken gebraucht, da er sehr klein und schmächtig ist und so von der Statur passt.

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Allerdings ist er letztens gestürzt, was meiner Mutter große Sorgen bereitet. Einen Doktor zu rufen kommt für uns nicht in Frage, da wir so oder so kein Geld haben.

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Quellen: http://www.maristen-gymnasium.de/mgf_alt/faecher/geschichte/projekte/ir/bilder/img1D.jpg ; http://wizard.webquests.ch/pics/upload/2284/26042009653333_535_400.jpg ; http://www.maristen-gymnasium.de/mgf_alt/faecher/geschichte/projekte/ir/bilder/img12.jpg ; https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/f/fb/Visiting_the_poor,_illustration_from_’Le_Magasin_Pittoresque‘,_Paris,_1844_by_Karl_Girardet.jpg ; http://www.gah.vs.bw.schule.de/leb1800/familie1.htm

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